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Zum Thema – ernähren wir Mia und Mo richtig?

Heute frage ich mich, ob die Ernährung einzig maßgeblich für ein langes Leben ist.

Wenn ich daran denke, was die Katzen und Hunde meiner Eltern so alles bekommen haben... Da dachte keiner an hochwertiges Tierfutter und Max der Hund wurde 17 Jahre alt - Pussy die Katze wurde sage und schreibe 27 Jahre und Paula  wurde mit Discounterfutter, Mäusen und täglichen Leckereien 18 Jahre alt. Daneben haben unsere, wie ich meinte, hochwertig ernährten Katzen dieses Alter leider nicht erreicht.

Doch wer weiß, ob das damalige Hunde- und Katzenfutter vielleicht mit weniger Zusätzen evtl. sogar besser war, als das heutige...

Sind vielleicht die vielen Zusätze und Vitamine gar nicht so gesund? Es ist doch auch bei unserer Ernährung umstritten, ob künstlich zugeführte Vitamine gesundheitsförderlich sind oder uns eher schaden können.

Allerdings denke ich, dass eine abwechslungsreiche und gute Ernährung ein Beitrag zur Lebensqualität unsere Begleiter ist und letztendlich ist es für die Tiere von Bedeutung wie schön ihr Leben ist -weder wir noch sie wissen, wie lange sie leben könnten.

Wir möchten ihnen natürlich beides bieten – ein langes und schönes Leben und hierzu gehört für uns auch eine abwechslungsreiche Ernähung.

Snoopy bekam über Jahre Dosenfutter und sie fraß gerne das übrig gebliebene Katzenfutter. Als ein Herzklappendefekt diagnostiziert wurde hat mir ein älterer Tierarzt nahe gelegt, den Hund selbst zu bekochen.

Ihre immer wieder auftretenden Hautreizungen verschwanden danach fast vollständig und auch ihr Allgemeinzustand besserte sich.

Die Knochenfütterung hatten wir nach zwei Vorfällen eingestellt. Einmal nachdem ein Markknochen in ihrem Unterkiefer hängen blieb (er konnte ohne tierärztliche Hilfe von uns entfernt werden) und dann wäre sie fast an einem Knochenstück erstickt. Der Schreck ist bis heute geblieben und daher bekommen unsere Hunde nur weichere Knöchel- bzw. Knorpelteile, die uns ein Metzger ab und an richtet. Wir wünschen uns, dass niemals etwas passieren möge!

Zunächst hatte ich mich in einem auf „Barf“ spezialisierten Zoofachgeschäft erkundigt. Doch mir gefällt es nicht so ganz, dass hier nur gefrostetes Fleisch angeboten wird, was in der Tat viel preisgünstig wäre, als das frische Fleisch. Ich möchte und kann nicht behaupten, dass dieses Futter minderwertig ist. Mache mir über die verarbeiteten Tiere und den geringen Preis jedoch schon meine Gedanken.

Praktisch ist dieses portionierte Futter allemal – auftauen, Mineralien drüber geben und schon ist die Mahlzeit fertig.

Ob Rind, Pferd, Lamm, Huhn, Pute, Hühnerklein oder Hühnerflügel etc. es gibt dort alles zu kaufen.

Da stand ich nun im Zoofachhandel und überlegte.

Nein, wir werden nicht ausschließlich barfen und geben unseren Katzen und Hunden zusätzlich Nass- und Trockenfutter, obwohl ich nicht weiß was darin verarbeitet wird und eigentlich eine Gegnerin der Billigfleischindustrie bin -  das ist ein Widerspruch in sich. Unser Rindfleisch beziehen wir von einem Hof, auf dem die Rinder und Kälber gemeinsam auf der Weide stehen dürfen und zudem vor Ort geschlachtet werden. Auf Schweinefleisch verzichten wir bei der Hundefütterung.

Lamm kaufe ich schon mal im Markt, Hühnchen und Pute bei einem Geflügelhof.

Ich koche Rinderknochen, Beinscheiben und Suppenfleisch mit Gemüse (ohne Zwiebeln!). Zur Abwechslung gibt es gekochtes Huhn (nachgewürzt ergibt das auch für uns eine leckere Brühe) und das alles in geringer Beimengung von gekochten Kartoffeln, Nudeln oder Reis. Ca.3x die Woche füttern wir abends rohes Fleisch. 1x die Woche gedünstete Leber (Kalb oder Pute).

Hüttenkäse wird geliebt, Quark so lala und ein Rührei oder rohes Eigelb (ca. 1x pro Woche) sind der Hit. Danach ein Teelöffelchen Bio Leinöl ...Mjamm!

Auch gedünsteter Fisch steht auf dem Speiseplan und Gouda manchmal als Leckerchen. Wir geben den Hunden  mal ein kleines Stück geschälte, rote Paprika (keine Grünen!), Gurken (das Innere), Karotten und Zucchini (sie bekommen keine Zwiebeln, auch kein Knoblauch, Schnittlauch auch nicht, ebenfalls keine Avocados, Auberginen und Tomaten). Äpfel oder Birnen mögen sie nicht ganz so gerne. Banane- keine Chance. Beeren, also unsere ungespritzten Gartenschätze verschmähen sie leider ebenfalls. Trauben oder Rosinen gehören nicht auf den Speiseplan.

Ach ja, gedünsteter Blumenkohl wird mal verspeist. Manchmal haben wir noch einen Pfannkuchen übrig, den gibt es dann dazu. Trockenfleisch und getrockneter Pansen gibt es auch mal sowie getrocknete Nageknochen oder Rinderohren.

Ein sogenanntes hochwertiges Trockenfutter steht den Beiden stets zur Verfügung.

Wobei ich sagen muss, dass die Hunde es selten fressen.

Unsere Hunde sind keine "Schlinger" vielleicht auch weil sie wissen es ist immer etwas da.

Ob es tatsächlich kein Sättigungsgefühl bei Hunden gibt? Da bin ich mir nicht sicher, auch wenn die "ich bin satt Rezeptoren" in der Magenwand fehlen und der "Blutspiegel" (sind genug Nährstoffe angekommen?)  im Gehirn gemessen wird. Irgendwann ist der Bauch voll und wenn es ein gutes Futter ist, gibt es evtl. auch ein Sättigungsgefühl.

So ist es wohl bei unseren Hunden, ansonsten würden sie öfter zum Futtenapf gehen, was sie definitiv nicht tun. Ich habe aber auch schon gehört, dass es Hunde gibt die ständig fressen wollen. Das kann und will ich ganz und gar nicht abstreiten.

Würden Wölfe Weizen bzw. Getreide fressen?

In vielen Trockenfuttersorten ist Getreide ein wesentlicher Bestandteil und von der Zusammensetzung ist so manches Trockenfutter kalorienreich. Klar, dass die Fütterungsempfehlungen dann eher kleiner bemessen sind. Wenn ein Hund seine Portion nur einmal am Tag bekommt (selbst wenn es reichen mag) und nicht weiß, wann es die nächste Mahlzeit gibt bin ich nicht sehr verwundert, dass der Hund nach allem giert. Zudem gibt es ja auch viele Faktoren die mal mehr, mal weniger an Nährstoffen bedürfen.

Ach ja - rohe Eierschalen habe ich auch schon zermörstert und beigemischt, doch meist gebe ich zu dem gekochten Fleisch einen Mineralstoffkomplex. Stets weniger als angegeben.

Ich hoffe, dass unser „hartes“ Wasser auch etwas zur Mineralstoffversorgung beiträgt.

Es gibt sicher Kritiker dieser Fütterung, doch wir haben dabei ein gutes Gefühl.

Und jetzt schauen wir mal, wie es sich weiter entwickelt. Denn es gibt ja noch viele andere Gegebenheiten, die ein langes Hundeleben ausmachen und das wünschen wir uns für Beide!

 

 

 
   

     

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