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DIE ERNÄHRUNG UNSERER KATZEN

Das für mich absolut "richtige" Fertigfutter unzähliger Angebote in Zoofachgeschäften, im Versandhandel oder Supermarkt habe ich noch nicht gefunden.

Weder Testberichte, Werbeslogans, meine nicht wissenschaftlichen Recherchen oder manch eine Beratung, konnten mir bisher zu einer vollkommen unbesorgten Fütterung unserer Tiere verhelfen.

Hinzu kommt noch mein mangelndes  Vertrauen in die Futtermittelindustrie und den viel zu gering bemessenen Verbraucherschutz. Doch dieser Umstand hilft weder Ihnen noch mir - geschweige denn unseren Katzen.

Folglich entscheide ich aus einem Mix: lese Testberichte, recherchiere im Internet, schaue auf angegebene Inhaltsstoffe und am Ende entscheiden dann Akzeptanz und Verträglichkeit (und weiterhin mal etwas Neues probieren).

Bei den Futtermittelherstellern kann man auf Nachfrage meist erfahren, was (nicht unbedingt woher) in deren Futter kommt.

Für mich interessantes und was mir bei der Auswahl ebenfalls etwas hilft, habe ich zum Ausdrucken und weiterlesen zusammengefasst: Katzenfutter - wissenswertes  (PDF-Datei 128kb) .

Recht froh bin ich darüber, dass wir den Katzen die Möglichkeit geben dürfen ihr Futter, neben dem von uns bereit gestellten, auch selbst zu fangen.

Auch wenn es nicht empfohlen wird - wir füttern unterschiedliche Marken und Sorten (Trocken- und Nassfutter, darunter auch Ergänzungsfutter).

Verdauungsstörungen sind dadurch bisher nicht entstanden und ich denke, dass dies evtl. eine Mangel- bzw. Überversorgung bestimmter Zusatzstoffe "ausgleicht".

Was für mich wichtig bleibt ist:

Eine zuckerfreie Ernährung und kein Katzenfutter in welchem Knoblauch- bzw. Knoblauchpulver (PDF-Datei 86kb) enthalten ist.

Keine chemischen Farb- und Konservierungsstoffen - die Letzteren u.a. auch deklariert als EG- oder EWG - Zusatzstoff.

Pflanzliche Nebenerzeugnisse und auch Soja finden sich, soweit ich es weiß, ebenfalls nicht in dem von uns gefütterten Fertigfutter.

Gegen tierische Nebenerzeugnisse habe ich nichts einzuwenden, solange es sich um Innereien handelt. Man bedenke, was eine Mausmahlzeit beinhaltet.

Getreidefreies Trockenfutter gehört zu den Lieblingsspeisen unserer Katzen.

Doch Katzen trinken meist wenig. Die Katze als Wüstentier deckt ihren Flüssigkeitshaushalt hauptsächlich über die gefangenen, rohen Beutetiere.

Daher haben wir zu den Wasserschalen einen Keramiktrinkbrunnen, der täglich gereinigt und mit frischem Wasser gefüllt wird, aufgestellt. Wir beobachten, dass sie den Katzenbrunnen öfter aufsuchen und offensichtlich gerne daraus trinken. Ich hoffe, dass sie das Trockenfutter somit mit ausreichend Flüssigkeit versetzen können.

Testen Sie es selbst - einige Trockenfutterpellets in eine Schale und Wasser dazu - vergessen Sie die Magensäure die das Futter zersetzt sondern schauen Sie mal auf die Wassermenge die Sie benötigen, um die Pellets vollständig aufzuweichen - das ist nicht gerade wenig. Ich weiß auch nicht, wie sich das auf die Sättigung auswirkt.

Bei Fischen wird durchaus empfohlen Trockenpellets vor der Fütterung etwas aufzuweichen, das tun wir bei den Katzen aber nicht....;-).

Weiteres zum Inhalt:

Der Gesetzgeber verpflichtet die Hersteller das Gewicht der Zutaten vor der Verarbeitung, beginnend mit der Größten, auf der Verpackung aufzuführen. Ich empfehle Ihnen, sich die Zeit zu nehmen und die Inhaltsstoffe zu überprüfen.

Steht z.B. Getreide an erster Stelle der Verpackung ist mehr Getreide als Fleisch enthalten (manchmal wird Getreide auch gesplittet aufgezählt. So kann zwar Fleisch an erster Stelle stehen, zählt man die Getreideprodukte zusammen erhält man denselben Effekt als stünde z.B. Weizen an erster Stelle).

Auch sollte man darauf achten welche Art Fleisch im Trockenfutter ist.

Für 1kg Hühnertrockenfleisch  benötigt man 5kg frisches Hühnerfleisch. Das heißt wird Trockenfleisch aufgeführt, ist folglich mehr Fleisch enthalten.

Diese "Um- bzw. Beschreibung" gibt es auch bei getrockneten Getreideprodukten - steht Hühnerfleisch an erster Stelle und an Zweiter z.B. Sojamehl kann im Futter also durchaus mehr pflanzliches als tierisches Protein enthalten sein - obwohl Fleisch an erster Stelle steht. Soja hat ja bekanntlich einen hohen Proteinwert, allerdings kann eine Katze Sojamehl schlechter verwerten und einige Tiere reagieren auf Soja allergisch.

Cerealien sind Reste bei der Getreideverarbeitung.

Lignozellulose (bildet die Zellwand verholzter Pflanzen und dient diesen als Strukturgerüst) ist ebenfalls als Inhalt (Ballaststoff?) in manchen Futtersorten enthalten.

Tiermehle sind in dem von uns gefütterten Katzenfutter nicht enthalten!

Es kann sich hierbei u.a. um ein Produkt aus Tierkörperbeseitigungsanlagen handeln. Lesen Sie z.B. "Geflügelmehl" auf der Verpackung so wissen Sie nun, dass es sich um Tiermehl handelt.

Lesen Sie z.B. "Geflügelfleischmehl", so handelt es sich um einen Rohstoff aus einem frisch geschlachteten Tier, welches zum Verzehr durch den Menschen freigegeben wurde.

Unsere Katzen kauen das Trockenfutter nicht - sie knacken es und schlucken es runter. An eine Zahnreinigung durch die Gabe von Trockenfutter glaube ich nicht - auch wenn dies auf einer  Verpackung beworben wird.

Also hat Trockenfutter für mich im wesentlichen nur den Vorteil, dass es die Kaumuskulatur mehr strapaziert als Feuchtfutter.

Wie viel Salz im Trockenfutter zugesetzt ist und was dies (ausser das es besser schmecken mag) letztlich bewirkt, entzieht sich ebenfalls meiner Kenntnis.

Zwischen Rohfütterung  und einer Trockenfuttergabe sollten einige Stunden vergehen, da ansonsten das Rohfutter länger als es sollte im Darm verweilt und so schädliche Gärgaseentstehen können.

Ob unsere Freigängerkatzen kurz vor der Trockenfutteraufnahme eine Maus verzehrt haben kann ich nicht kontrollieren. Bisher ging zum Glück alles gut.

Nun - wir würden uns nicht nur von Konserven und/oder ausschließlich Trockenprodukten ernähren.

Daher füttern wir ab und an auch rohes Fleisch

Derzeit stehen Lamm, Rind, Kalb und Pute auf dem Speiseplan. Rohe Hühnerhälse und Flügel füttere ich nicht.

Obwohl rohe Geflügelknochen angeblich nicht splittern - das tun sie nur im gekochten Zustand: darum niemals gekochte Geflügelknochen verfüttern! Aber ich empfehle trotzdem, bei Gabe roher Geflügelknochen die Katze nicht unbeaufsichtigt fressen zu lassen.

Schweinefleisch gibt es roh auf keinen Fall !!! und gekocht nur im Fertigfutter (da ist es durchaus mal drin).

Ich habe lange gezögert und dann doch über einen Internetversand tiefgefrorene Speckratten schicken lassen. Es war mir wichtig die Katzen, bei der anfänglichen reinen Wohnungshaltung, damit zu füttern. Dabei habe ich einen Internetversand gewählt, der bereits seit Jahren Reptilienfutter verkauft und strenge behördliche und veterinärmedizinische Kontrollen garantiert sind.

Nicht jede Katze nimmt dieses "Frostfutter" an. Tinki mochte es nicht, doch Willi war richtig wild auf Speckratten.... auch Anton mochte sie gerne, geht nun aber selbst auf die Jagd.

Ausschließlich "BARFEN" möchte ich nicht. Mag sein, dass dies die natürlichste und wohl gesündeste Art der Fütterung ist - vorausgesetzt man kennt sich gut damit aus.

Hier ein externer und hochinteressanter Link zur (ROH)Fütterung von Katzen. Dem Inhalt ist vorerst nichts hinzuzufügen außer vielleicht, dass auch hier bei der Rohfütterung (eine z.T. nicht gerade geringe Menge) künstliche Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt werden:

http://www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html

Die Diplom Biologin und wissenschaftliche Assistentin vom Heidelberger Tiergarten schrieb mir auf Anfrage, dass auch deren Groß- und Kleinkatzen roh ernährt werden. Leider bekam ich trotz mehrmaliger Anfrage keine weitere Auskunft bzgl. der zusätzlichen Vitamin- und Mineralstoffversorgung und deren Dosierung.

Noch eine Anmerkung zur Rohfütterung:

Wenn tiefgefrorenes Fleisch gefüttert wird, würde ich es im Kühlschrank auftauen und das aufgetaute Fleisch noch etwas bei Zimmertemperatur stehen lassen, bevor ich es zum Fressen gebe.

Wir füttern auch frisches Fleisch nie ganz "kühlschrankkalt" - das schont den Magen.

Rohes Fleisch sollte aber niemals lange liegen.

Oftmals lese ich, dass u.a. auch aufgrund von Salmonellenbefall eine Rohfütterung abgelehnt wird. Ich bin der Meinung einer gesunden Katze passiert nichts (aufgrund des Säuremilieus im Magen). Ist die Katze mal krank, gibt es kein rohes Fleisch  - ausser sie frisst absolut nichts anderes. Denn nichts ist schädlicher, als eine Katze hungern zu lassen.

Eigelb gibt es auch ab und an, ebenfalls Quark oder Joghurt (wird von unseren Katzis nicht sooo sehr gemocht und bleibt meist nach dem ersten "Versucherle" stehen bzw. wird von den Hunden gefressen).

Selbst gekochtes Fleisch mögen unsere Katzen nicht. Willi mochte es gerne. Nun koche ich nur noch für die Hunde.

Fisch gibt es auch ab und zu aber nicht roh, sondern in Butter und Wasser gedünstet.

Zwei Wasserstellen (Napf und Brunnen) s.o. stehen, getrennt von den Futterstellen, zur Verfügung.

Das Futter servieren wir ausschließlich in Keramikschälchen.

Mit den Fütterungszeiten ist das so eine Sache - Mäuse fängt eine Katze nicht zweimal pro Tag in den erforderlichen Mengen, sondern stets mal wieder und unsere Hauskatzen sind keine Großkatzen - also füttern wir täglich öfter - kleinere Portionen.

Das bei ad libitum Fütterung z.B. Erkrankungen des Urogenitaltrakts entstehen, finde ich hinterfragungswürdig.

Die 2malige Fütterungsempfehlung morgens und abends haben sich wohl durch unsere Berufstätigkeit "eingeschlichen", vermute ich.

400g Nassfutter (manch angegebener Tagesbedarf) schaffen unsere Katzen nicht. Ob bei diesen angegebenen Fütterungsempfehlungen die Inhaltsstoffe einer Katze zu "Schaffen" machen (Nieren und Leber strapazieren) und mehr ausgeschieden als verwertet wird?

Doch jeder sollte sich auch darüber selbst informieren und ist verantwortlich für alles Tun und Lassen.

Katzengras bzw. Wiesengras ist ein Muss, solange Katzen das Haus "hüten", oder als Wohnungskatzen gehalten werden. Diese "Zwischenmahlzeit" ist sehr gesund und darf bei reiner Wohnungshaltung niemals fehlen.

Katzen erbrechen das Gras nach dem Verzehr nicht immer (Haarballen) und man bedenke, wie viele Vitamine und Mineralstoffe im Gras enthalten sind! Gras enthält u.a. viel Vitamin E und Eisen.

Mit Vitaminprodukten gehe ich sparsam um. Ein Zuviel kann auch schädlich sein.

Auf einigen Internetseiten mit "Katzenfutterrezepten" sind mir schon manche bedenklichen Vitaminzugaben aufgefallen. Selbst ein Vitamin B-Komplex, welcher für Menschen hergestellt wird, wurde schon als Zugabe empfohlen. Auch wenn Vitamin B ein wasserlösliches Vitamin ist heißt es noch lange nicht, dass es in hohen Dosen für eine Katze unschädlich ist.

Tierfutterversuche, ein heikles Thema - wir haben bisher fast alle Hersteller unserer Futtersorten angeschrieben, sofern sie nicht auf der "Positivliste" von PETA standen.

Auf der Internetseite von Margitta Graeve findet Sie gute Hinweise und Tipps zur Futterumstellung.

Und am Ende muss alles Futter auch wieder raus.

Auch wenn unsere Katzen meist draußen ihr Geschäft verrichten, so steht ein Katzenklo gefülllt mit

Cat´s Best Öko Plus im Haus bereit.

Auch beim Katzenstreu geben die Hersteller bei Fragen meist gerne Auskunft.  

Wissenswertes hierz habe ich auch reichlich im Internet gefunden.

Wir haben tolle Jäger und sogar die Wühlmäuse sind aus unserem Garten verschwunden.

Wühlmäuse wurden von all unseren Katzen bisher immer nur gefangen nie gefressen.

Wohl aufgrund der Vorliebe von Wühlmäusen für Zwiebelgewächse (die ja bekanntlich für Katzen giftig sind) - interessant nicht?

Bei all meiner Vorsicht und all meiner Überzeugung, dass ein langes Leben auch über eine gesunde Ernährung erreicht werden kann so muss ich doch zugeben, dass dem nicht immer so ist.

MEIN FAZIT: AUGEN AUF BEIM FUTTERKAUF was ich auch in Bezug auf alle - für den menschlichen Verzehr hergestellten Fertigprodukte durchaus empfehle.

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