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Parasiten:  Flöhe, Würmer, Zecken, Ohrmilben, Haarlinge

Impfungen und Viruserkrankungen

Achtung: giftige Zimmerpflanzen

Unsere kleine "Apotheke"

Tierärzte:  Spezialisten

Flöhe

floehe

Katzen können, durch den Kontakt mit anderen, befallenen Tieren von Katzenflöhen (Ctenocephalides felis) befallen werden. Häufig sind die ersten Anzeichen für einen Flohbefall häufiges Kratzen und Lecken. Nicht selten kommt es vor, dass sich die Katze blutig kratzt oder sich das Fell „wegleckt“.

Bei Katzenwelpen mit starkem Flohbefall kann durch Blutverlust und Infektionen akute Lebensgefahr bestehen.

Wie stelle ich Flohbefall fest?

Stellen Sie ihre Katze auf eine weiße Unterlage - am besten auf ein weißes Zeichenblockpapier. Kämmen Sie nun am „Heck“ Ihrer Katze gründlich das Fell. Lässt sich die Katze nicht kämmen, können sie das Fell auch ordentlich durchkrabbeln. Fallen kleine schwarze Pünktchen auf das weiße Blatt, handelt es sich wahrscheinlich um Flohkot. Wenn sie die Pünktchen mit Wasser etwas befeuchten und sie färben sich dadurch rötlich können Sie fast sicher sein, dass es Flohkot ist. Flöhe ernähren sich von Blut und das ist auch der Grund, warum sich der Kot rot verfärbt.

Was tun?

Bei starkem Flohbefall hilft meist nur die chemische Keule. Wir haben es zwar schon geschafft, Flöhe und Nissen mit dem Flohkamm zu entfernen und auch die Decken der Schlafplätze konnten wir bei 95° waschen – dies wird jedoch nicht immer von Erfolg gekrönt.

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden in der Apotheke oder beim Tierarzt ein Präparat zu kaufen, welches man in den Nacken der befallenen Katze träufeln kann (Spot-on Präparat). Aber bitte gehen Sie damit vorsichtig um, da die Präparate nicht gerade ungiftig sind. Ebenfalls muss man sich an die genaue Dosierungsanleitung halten. Bei Katzenwelpen (Katzen unter einem Jahr) sind die Spot-on Präparate NICHT zu empfehlen.

Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten!

Ich werde weiterhin bzw. wieder versuchen, Willi bei Flohbefall konservativ zu behandeln. Ich habe einfach Bedenken, dass die chemischen Keulen gesundheitsschädlich sind und vielleicht auch Organschäden verursachen können.  

Wichtig ist auch, dass sie die Schlafplätze gründlich reinigen (Waschen der Decken, evtl. Einsprühen mit speziellem Spray) und mehrere Wochen täglich die Schlafplätze absaugen. Der Staubsaugerbeutel sollte übrigens bei Flohbefall oft gewechselt werden. Warum? Weil die Flöhe und deren Brut sich gemeiner Weise auch in Bodenritzen, Betten und Teppichen von uns wohl fühlen – mich juckt es gerade beim Schreiben...

Eine Flohbehandlung sollte nach 2 Wochen wiederholt werden und bei Bedarf sollte, nach erfolgreichem Entflohen, die Katze eine Bandwurmkur erhalten, denn Bandwürmer nutzen den Floh als Zwischenwirt.

Übrigens ist es ein Märchen, dass Flöhe Würmer durch den Flohbiss übertragen. Vielmehr werden die Würmer dadurch übertragen, dass das befallene Tier den Floh frisst!

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Würmer

wuermerwuermer1

Wenn Katzen Tiere fressen, die verkapselte Wurmlarven im Körper beherbergen, können sie sich mit Würmern infizieren. Bei der Katze treten am häufigsten Spul- und Bandwurm auf.

(Bild von links nach rechts: Bandwurm und Bandwurmsegmente)

Wie erkenne ich einen Wurmbefall?
Meist erst dann, wenn z.B. Glieder vom Bandwurm (Austritt am After) oder Spulwürmer (werden bei starkem Befall auch erbrochen) austreten.

Nicht nur Katzen mit Freigang können sich mit Würmern infizieren sondern auch Hauskatzen (z.B. durch Fressen einer Stubenfliege mit verkapselten Wurmlarven, Flöhe).

Siedeln sich Spulwürmer in der Muskulatur an (was derzeit nicht behandelbar ist) können lebenslang, schubweise Larven

- in die Milchdrüse u. Gebärmutter bei trächtigen Katzen wandern und somit die Welpen infizieren

- in den Verdauungstrakt gelangen und sich dort vermehren. Sie werden ausgeschieden und können über den Kot von anderen Tieren (und auch Menschen) aufgenommen werden.

Durch diesen Kreislauf bedingt, sind die Katzen (auch Wohnungskatzen) hin und wieder von Spulwürmern befallen, unabhängig von der Nahrung die sie aufnehmen.

Eine erwachsene und gesunde Katze wird durch Wurmbefall nicht wesentlich beeinflusst; ist die Katze jedoch krank und geschwächt, geben Würmer als „Schmarotzer“ noch zusätzlich „ihren Beitrag“.

Was tun?

Eine Wurmkur in Form einer Tablette, Paste oder Spritze genau nach Dosierungsanleitung angewendet schafft schnelle Abhilfe.

Es gibt leider keine Wurmkur, die eine andauernde Wirkung hat.

Man kann immer nur die Würmer behandeln, die sich momentan im Verdauungstrakt befinden.

Über die Häufigkeit einer Entwurmung ist sich niemand wirklich einig. Manche empfehlen 4mal pro Jahr, manche aber maximal einmal pro Jahr (eine Wurmkur sollte man nicht gänzlich ablehnen).

Ich empfehle bei Wurmbefall zu entwurmen und/oder maximal einmal pro Jahr, nämlich 2 Wochen vor dem nächsten Impftermin, um die Wirkung der Impfung nicht zu "gefährden".

Bei Krabbelkindern im Haushalt sollte man aber lieber einmal öfter entwurmen oder noch besser - vor der Entwurmung eine Kotprobe abgeben.

Entwurmungsmittel sind heutzutage zwar gut verträglich, doch auch ein gut verträgliches Entwurmungsmittel besteht eben aus Chemie und unterschiedlichen Wirkstoffen gegen unterschiedliche Würmer...

Ich empfehle in jedem Fall eine individuelle Beratung beim Tierarzt - dort bekommen Sie auch die geeignete Wurmkur für Ihre Katze.

Zum Schluss: Bandwürmer brauchen einen Zweitwirt, d. h. die Katze muss entweder eine Maus oder einen Floh mit einer Bandwurmfinne aufnehmen um sich mit einem Bandwurm zu infizieren. Bandwurmglieder (weiß) wandern aus dem After und falls man das sieht (bei reinen Wohnungskatzen selten), sollte man mit einem geeignetem Mittel entwurmen.

Ein Katzenbandwurm kann eine Länge von bis zu 60cm erreichen!

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ZECKE (Holzbock, Ixodes ricinus, oder auch ekliger Blutsauger)

zecken

Die Zecke trifft man an fast allen Haus- und Wildsäugetieren (vorausgesetzt sie dürfen ins Freie) an. Auch der Mensch kann befallen werden.

Die erwachsenen Zecken erklettern Gräser, Büsche und ähnliche Pflanzen in ihrem Terrain. Von dort aus gelangen sie auf die Katze auf der sie auch gleich eine geeignete Stelle zum Blutsaugen suchen. Mit Hilfe ihres Hypostoms (eines mit Zähnen besetzten unpaaren Gebildes am Kopfende) dringt die Zecke durch die Haut und verankert sich in der Bisswunde. Dort sitzt sie, aufgrund der besonderen Eigenschaft des Zeckenspeichels, fest. Dies verhindert, dass die Zecke während ihrer durchschnittlich einwöchigen Blutmahlzeit von der Katze abgestreift werden kann.

Der erwachsene Holzbock ist in den Monaten April bis Juni sowie im September und Oktober, bevorzugt in Wäldern mit dichtem Unterholz und in der Nähe von Lichtungen, aktiv.

Im Hochsommer werden Katzen von den Jugendformen (Larven und Nymphen) des Holzbocks befallen. Er ist blind und taub und einzig Körperwärme und Atemluft sind ausschlaggebend für seinen "Angriff".

Die Paarung der Zecke erfolgt meist auf dem Wirt. Das ausgewachsene Männchen, welches kein Blut saugt, stirbt nach der Begattung ab.

Die Weibchen saugen etwa das l00-fache oder mehr ihres eigenen Körpergewichtes an Blut, bis sie eine Länge von etwa 1 cm erreicht haben.

Danach lösen sie sich von der Haut und lassen sich zu Boden fallen, wo sie nach einer mehrwöchigen Ruhepause ihre Eiablage beginnen.

Ein einzelnes Weibchen kann innerhalb von 30 Tagen bis zu 3000 Eier legen!

Nach der Eiablage geht das Zeckenweibchen ebenfalls zugrunde.

Nach etwa 30 Tagen schlüpfen die sechsbeinigen, 0,5 mm langen Zeckenlarven und verbleiben noch ungefähr 2 - 3 Wochen am Ort der Eiablage, bis ihre Haut (Chitinkutikula) hart und gefärbt ist. Sie kriechen auf umgebende Gräser und Kräuter und befallen kleinere Säugetiere wie z.B. Mäuse. Haben sie sich vollgesogen (nach ca. 3-8 Tagen), lassen sie sich zu Boden fallen.

Die Larve entwickelt sich dann innerhalb von 2 - 3 Monaten zur achtbeinigen 1,0 mm langen Nymphe, die sich einen neuen, zweiten Wirt sucht.

Nymphen erklettern die umgebenden Gewächse bis zu 50 cm Höhe und können nun auch schon größere Säugetiere wie Reh- und Rotwild, Igel, aber auch Vögel befallen.

Ist die Nymphe "satt", lässt sie sich wiederum zu Boden fallen und häutet sich zur erwachsenen Zecke (innerhalb von 3-5 Monaten). Diese befällt dann einen dritten Wirt, den so genannten Endwirt (auch Menschen).

Nach ihrer letzten Blutmahlzeit lässt sich auch die erwachsene Zecke zu Boden fallen, um dort Eier zu legen - der Kreislauf beginnt von Neuem.

Abhängig von Klimafaktoren und Vorhandensein geeigneter Wirte dauert der vollständige Entwicklungszyklus des Holzbocks etwa 2 - 3 Jahre.

Ohne Blutaufnahme können Holzböcke bis zu einem Jahr überleben.

Eine Entwicklung ist nur im Freien möglich, bei warmen Außentemperaturen und einer Luftfeuchtigkeit von 90%.

Eine durch Zecken übertragene Krankheit nennt sich Lyme-Borreliose (tritt bei einer Katze aber eher selten auf).

Der Erreger dieser Erkrankung ist das Bakterium Borrelia burgdorferi, welches von verschiedenen Stadien des Holzbocks übertragen werden kann.

Die Erkrankung wurde 1975 beim Menschen und Mitte der 80er Jahre auch bei Haustieren beschrieben.
In Deutschland sind durchschnittlich regional
  über 30% der Holzböcke mit Borrelien infiziert.

Die Erreger befinden sich in Darm und Speicheldrüsen der Zecken und werden während des Saugaktes durch Speichel auf den Wirt übertragen.

Die Speichelsekretion und damit die Ausscheidung von pathogenen Erregern beginnt frühestens zwei Stunden nach dem Ansaugen der Zecke und erreicht ihren Höhepunkt nach 72 Stunden. Daher lässt sich die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung durch frühzeitiges Entfernen der Zecke mindern.

Behandelt wird die Borreliose in rechtzeitig erkannten Fällen mit Antibiotika.

Anzeichen einer Erkrankung bei der Katze:

- an der Einstichstelle treten nach etwa 2-3 Tagen lokale kreisförmige Hautreaktionen und Schwellungen auf.

-  Stiche in der Nähe der Wirbelsäule können aufgrund des im Speichel befindlichen Gifts zu Lähmungen oder Bewegungsstörungen führen. Diese Reaktion tritt aber nur sehr selten auf.

FSME - die Katze scheint von der Erkrankung, im Gegensatz zum Menschen, nicht betroffen zu sein.

Was tun bei Zeckenbefall?

Das Ansaugen der Zecke muss vermieden bzw. unterbunden werden, z.B. durch:

-  Absammeln der Parasiten vom Fell, noch bevor diese eine geeignete Stelle zum  Stechen gefunden haben, denn Zecken laufen einige Zeit umher.

-  sofortiges Herauslösen mit dem Zeckenhaken. Mit dem Zeckenhaken ist das Herauslösen der Zecke, nach Gebrauchsanleitung, kein Problem mehr. Ich kann dieses Instrument nur empfehlen!

Natürlich funktioniert auch eine Zeckenzange und "Geübte" schaffen es auch die Zecke mit den Fingern zu entfernen. Bei beiden Methoden kann die Zecke allerdings gequetscht werden.

Achtung: die Zecke nicht mit Äther, Öl, Nagellackentferner oder dergleichen beträufeln und damit "betäuben", denn Zecken erschlaffen dabei und ihre Erreger gelangen in die Stichstelle.

Die bereits angesaugte Zecke nicht am Zeckenbauch drücken, da Sie sonst Borrelien- oder andere Erreger in die Blutbahn drücken können!

Zecken und Flohhalsbänder kann ich bei Freigängern nicht empfehlen. Zum Einen, da sie sich daran aufhängen können und zum Anderen, da auch Kleinkinder bei der Berührung mit deren Inhaltsstoffen gefährdet sein können.

Ebenso rate ich davon ab, Katzen mit Teebaumöl oder Knoblauchpräparaten gegen Parasitenbefall (auch vorsorglich) zu behandeln.

Zum Einen ist deren Wirksamkeit nicht wirklich erwiesen und zum Anderen kann Teebaumöl und auch Knoblauch der Katze u.U. gesundheitlich (erheblich) schaden.

Die Zeckenhalsbänder bei Katzen finde ich bei Freigängern ebenfalls sehr bedenklich, auch wenn sie mit Gummibändern versehen sind - die Strangulationsgefahr ist einfach zu groß.

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Ohrmilben

ohrmilbe

Diese kleinen Milben, wissenschaftlich Otodectes cynotis genannt, sind weit verbreitete Parasiten der Katze.

Befallen werden meistens der äußere Gehörgang und die innere Ohrmuschel.

Vereinzelt findet man die Ohrmilben auch in Stirn- und Augengegend.

Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch Kontakt von Tier zu Tier, auch von Hund zu Katze oder umgekehrt.

Wie bemerkt man einen Ohrmilbenbefall?

Symptome sind Kopfschütteln und Kratzen sowie ein schwarzer Belag in der Ohrmuschel.

Der Gehörgang entzündet sich und durch Kratzen entstehen nässende Ekzeme am Ohrrand, Ohrgrund und Wange sowie z.T. auch Blutergüsse.

In schweren Fällen kommt es zum Durchbruch des Trommelfells, zu Mittelohrentzündung und am Ende zu Taubheit.

Was tun?

Ab zum Tierarzt (denn die Katze ist ernstlich geplagt) und zunächst beim Tierarzt die Ohren reinigen lassen. Der Tierarzt wird anschließend eine Salbe oder Lotion einbringen, deren Wirkstoff die Milben abtötet, den Juckreiz mildert und somit die Heilung fördert. U.U. kann ein Kombinationspräparat notwendig sein.

Die Behandlung muss über Tage fortgesetzt werden.

Der Tierarzt gibt Ihnen das entsprechende Medikament und zeigt Ihnen die Handhabung.

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Haarlinge(Felicola subrostratus)

haarling

Der zu den Hexapoden gehörende bis 1,3 mm lange plumpe Katzenhaarling besitzt einen fünfeckigen Kopf, der vorne spitz ausläuft. Diese Parasiten, die oft durch das Heu mitgeschleppt werden, sind ziemlich winzig, aber noch mit dem bloßen Auge zu erkennen. Der Haarling ist von hellgelber Farbe und es scheint als hätte er einen kleinen roten Kopf.

Seine Entwicklung vollzieht sich als unvollkommene Metamorphose, welche von der Eiablage bis zum geschlechtsreifen Parasiten 3 bis 5 Wochen benötigt. Die Ansteckung erfolgt aber auch hier durch Kontakt mit befallenen Tieren.

Wie bemerkt man den Befall?

Die Haarlinge beunruhigen ihre Wirte durch ihr stetes Umherkriechen, ernähren sich von Hautschuppen, Sekreten, Krusten und verursachen bei starkem Befall Haarausfall und Ekzeme an Kopf, Hals und Rücken. Die Katze kratzt sich ständig und das Fell sieht immer schlechter aus.

Wie erkenne ich diesen Lästling?

Am besten kämmt man die Katze mit dem Flohkamm durch, an dem die winzigen Haarlinge haften bleiben.

Man kann aber auch durch bloßes Untersuchen der Haut die Lästlinge sehen.

Was tun?

Die Bekämpfung ist mit allen für die Katze verträglichen Insektiziden möglich, wobei allgemein zu beachten ist, dass eine Nachbehandlung 10 bis 12 Tage später notwendig sein kann, weil die meisten Präparate meist nur unzureichende Wirkung auf die Eier besitzen.

Haarlinge können u.a. auch Zwischenwirt für den Bandwurm sein!

Wir haben die Haarlinge nach einmaliger Behandlung mit Frontline Spray bei unserem kleinen Willi vernichtet – es war ein wirklich notwendiger Massenmord! Menschen werden von Katzenhaarlingen nicht befallen.

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Impfungen und Viruserkrankungen

Durch Routinemäßige Impfungen konnten bereits einige Viruserkrankungen, nicht nur der Katzen, in unseren Gebieten stark minimiert werden. Die derzeitige Tendenz sowohl beim Menschen als auch beim Tier zeigt aber, dass wir immer "impfmüder" werden.

Nicht zuletzt, da die Nebenwirkungen eine immer wichtigere Rolle spielen - zu recht!

Gerade bei Katzen und Hunden stellt sich die Frage, warum sich die Tiere einer jährlichen Schutzimpfung unterziehen müssen obwohl es bereits Impfstoffe gibt, die eine längere Immunisierung gewährleisten (ist wohl in Amerika der Fall).

Sind unsere Impfstoffe so "schlecht", oder ist es eine reine "Geldmacherei" der Pharmaindustrie, Tierärzten und sonstigen, an den Impfstoffen, Beteiligten?

Ich weiß, dass eine Impfung keinen 100%igen Schutz bringen kann. Wir werden unsere Katzen, zumindest bis zum 6ten Lebensjahr, den jährlichen "Shots" aussetzen. Das Risiko, dass unsere Katzen an einer Viruserkrankung erkranken soll zumindest minimiert werden.

Es obliegt jedem Tierhalter ob und wie oft er sein Tier impfen lässt. Einzig bei Tollwut tritt der Gesetzgeber auf den Plan: Wenn in einer Gegend Tollwut auftritt, können ungeimpfte Katzen oder Katzen, deren Tollwutimpfung länger als ein Jahr zurückliegt, von Amts wegen getötet werden, ganz gleich ob sie infiziert sind oder nicht. Auf Tollwutschutz sollte man daher nicht verzichten, wenn ein Infektionsrisiko anzunehmen ist (Es wäre schön, wenn auch hierzulande die Drei-Jahres-Vakzinen zugelassen und entsprechend von den Veterinärbehörden anerkannt würden - ich weiß mittlerweile, dass einige Tierärzte einen 2jährigen Impfschutz anbieten). Auch wer sein Tier in einer Tierpension unterbringen will, muss wohl oder übel nachimpfen lassen.

Ich hoffe und wünsche, dass in den nächsten Jahren etwas geschieht und somit unsere Tierärzte noch mehr auf das Wohl unserer Vierbeiner achten - die jährlichen Impfungen entfallen und wir statt dessen unsere Haustiere lediglich jährlich zur Routineuntersuchung bringen werden (ein schöner Gedanke). Natürlich bleibe ich aber auf dem  Boden der Tatsache...

Aber eines möchte ich noch anmerken - Paula die Katze meiner Eltern musst mit 18 Jahren eine Narkose über sich ergehen lassen, da sie unter schrecklichen Zahnschmerzen litt und eine Gebisssanierung erfolgen musste (ihr Gebiss und Zahnfleisch war übelster Natur!). So ein langes Leiden lässt sich wahrscheinlich vermeiden, wenn eine Katze regelmäßig untersucht wird.

In einer PDF-Datei können Sie einen Flyer zu Impfungen und Viruserkrankungen ansehen und ausdrucken.

Flyer Vorderseite (52kb)

Flyer Rückseite  (117kb)

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ACHTUNG: giftige Zimmerpflanzen

In fast jedem Haushalt befinden sich Pflanzen, welche für eine Katze beim "Anknabbern" zu ernsthaften Vergiftungen führen können. Tinki hat z.B. 2 Tage erbrochen, nachdem sie ihre Krallen am Gummibaum "geschärft" hatte und danach den milchigen Saft an ihren Krallen ableckte...

Mittlerweile sind alle giftigen Pflanzen aus unserem Haushalt entfernt. Einzig Grünlilie und Zyperngras bleiben.

Für Raucher ist allerdings noch anzumerken, dass sich Nikotin stark an den Blättern absetzt und der Katze beim Fressen erheblich schaden kann. Bei reiner Wohnungshaltung empfiehlt sich eh´ das Rauchen ins Freie zu verlegen...

Hier können Sie die PDF-Datei (504kb) zu giftigen Zimmerpflanzen (auch Blumen in z.B. Sträußen) herunter laden.

Ich bemühe mich, die Datei stets zu aktualisieren.

Noch etwas zu Vergiftungen:

Bei Verdacht auf Vergiftung keinesfalls Zeit verlieren oder der Katze etwas einflößen - sofort zum Tierarzt.

Es gibt wasserlösliche und fettlösliche Gifte! Klebt vermutetes Gift auf dem Fell, entfernen (Katze baden, mit mildem Shampoo waschen), notfalls Fellhaare abschneiden und zum Tierarzt mitnehmen. Auf jeden Fall verhindern, dass die Katze daran schleckt.

Hat die Katze erbrochen, bitte das Erbrochene zum Tierarzt mitnehmen, damit er schnell Art und Menge des Giftes feststellen kann, sofern man nicht weiß, was die Katze gefressen hat.

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Unsere kleine "Apotheke"

apotheke

Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Für eine Katze kann es u.U. Lebensgefährlich sein, wenn Sie Ihrer Katze Medikamente aus der Humanmedizin auf "eigene Faust" verabreichen.

Ich finde das ernsthafte Erkrankungen, Verletzungen und Vergiftungen vom Tierarzt behandelt werden müssen. Dennoch ist es sinnvoll, als Erste-Hilfe-Maßnahme einige Dinge griffbereit zu haben. Zudem ist es hilfreich und sinnvoll, alle Telefonnummern z:B. die des Tierarztes - auch Notfallnummer, die der Giftnotrufzentrale, die Taxi- bzw. Tiertaxi-Rufnummer (falls es das in Ihrer Nähe gibt) und die des Tierrettungsdienstes der Feuerwehr im Telefon zu speichern und in die Notfallapotheke zu legen.

Für Erstversorgung bei einem Unfall sollten stets feste sterile Mullbinden verwendet werden - möglichst keine elastischen um die Blutzirkulation nicht zu verhindern! Muss ein Blutgefäß, aus dem ein starker Strahl spritzt abgedrückt werden, kann man das zur Not mit einer festen Mullbinde tun. Die Mullbinde unaufgewickelt als Druckpunkt auf die Wunde drücken und eine zweite Binde darüber wickeln.

Hat sich ein Fremdkörper in die Katze gebohrt, ihn auf keinen Fall herausziehen! Die Wunde möglichst mit sterilem Material abdecken und versuchen, starkes Bluten aus dieser Stelle somit zu dämmen. In allen Fällen muss die Katze schnellstens zum Tierarzt!

Scheren müssen abgerundete Ecken haben.

Eine Pinzette (evtl. mit Lupe) sollte bereit liegen um z.B. Glassplitter, Dorn, Insekten-Stachel zu entfernen.

Das Fieberthermometer (die Katze immer rektal messen, normal sind 38 bis 39 Grad), sollte digital bzw. ein Baby-Fieberthermometer sein; das einzuführende Endstück sollte mit etwas Vaseline gleitfähig gemacht werden.
Falls der Katze Augentropfen eingeträufelt werden müssen, darf die Augentropfentülle nicht direkt mit den Augen der Katze in Berührung kommen.
Viele Katzen lassen sich absolut keine Tabletten verabreichen - auch nicht mit den feinsten Leckerchen wie z.B. Multivitaminpaste, Fleisch, Kalbsleberwurst, Butter etc.. Hier sollte man den Tierarzt um ein Präparat in flüssiger Form oder um eine Tablettenart bitten, die sich in Wasser auflösen lässt. Mit einer Einwegspritze (ohne Metallnadel) lässt sich die Flüssigkeit aufziehen und man kann das Medikament langsam und vorsichtig (Achtung, dass sich die Katze nicht verschluckt!) in die hintere, seitliche Backe eingeben.

Und auch für uns Menschen sollte stets Verbandsmaterial griffbereit sein, denn eine Katze mit Schmerzen und Panik wird sicherlich jede gut gemeinte Hilfe mit den Ihr zur Verfügung stehenden Waffen erwidern.

Medikamente die für Tiere bestimmt sind, müssen getrennt von denen der Menschen aufbewahrt werden, alles natürlich unzugänglich für Kinder und Tiere.

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Tierärzte - Spezialisten

Seit Snoopys Herzerkrankung, die einen Spezialisten erforderte, gingen wir bisher auch mit unseren Katzen in die Tierklinik. Der Vorteil ist, dass sich vor Ort alle Ärzte beraten und austauschen können. Erforderliche Spezialuntersuchungen sind sofort möglich und durch Terminabsprachen geraten wir auch meist an die Ärztin unseres Vertrauens.

Im Notfall haben alle Ärzte Einblick in die Patientendatei und am Tag wie auch in der Nacht haben wir stets unsere Ansprechpartner.

Die folgende Word-Datei (277kb) soll Ihnen helfen, Spezialisten in Ihrer Umgebung zu finden.

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