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Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt. (Mahatma Gandhi)

Es ist wunderschön zu wissen, dass meine Gedichte nicht nur auf dieser Seite nachzulesen sind.

Doch bitte denken Sie beim  Veröffentlichen an die Urheberrechte.

Daher möchte auch ich als Verfasserin unter all meinen Gedichten meinen Namen wiederfinden.

Danke für Ihr Verständnis.

Gedichte zum Tod      Traurigkeit erfordert Kraft und all diese Kraft wünsche ich Ihnen

Die Regenbogenbrücke (Verfasser mir unbekannt)

Der letzte Gang (Verfasser mir unbekannt)

Meine Sinne (Heinrike Stadler)

Du bist (Heinrike Stadler)

Die Masche (Heinrike Stadler)

Jahr für Jahr (Heinrike Stadler)

Wenn Du bei Nacht den Himmel anschaust  (Antoine de Saint-Exupéry)

Wenn die Kraft versiegt (Rainer Maria Rilke)

Für Willi (Heinrike Stadler)

Zitate zu Katzen

Meine sonstigen Gedichte:

Zeit (Heinrike Stadler)

Weil ich will (Heinrike Stadler)

Wünsche (Heinrike Stadler)

Reise Weise (Heinrike Stadler)

Gedichte zum Tod

Die Regenbogenbrücke (Verfasser mir unbekannt)

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.

Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.

Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen,

Hügeln und saftigem, grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf,

und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.

Es hat Dich gesehen!

Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,

das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,

aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens

und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...

 

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Der letzte Gang (Verfasser unbekannt - aus dem Englischen übersetzt von Werner Schuster)

 

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält mich noch wach
Was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

 

Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

 

Wir lebten in Jahren voller Glück.
Furcht vor dem Muss?
Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.

Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!

 

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

 

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

 

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist -
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es soll nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

 

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Meine Sinne (Heinrike Stadler, im März 2005)

 

Ich kann Dich nicht mehr schmusen,

doch ich darf an Dich denken

und in Gedanken Dir,

all meine Liebe schenken.

 

Ich kann Dich nicht mehr hören,

doch über Dich berichten,

so bist Du nah bei mir

und lebst in den Geschichten.

 

Ich kann Dich nicht mehr riechen

doch ich denk, dass ich noch wüsste

- wie herrlich Du gerochen hast,

als ich Dein Bäuchlein küsste.

 

Deine Küsse spür ich nur nicht mehr,

die Vielen die ich bekam.

Der Tod war es der Deine Küsschen

einfach mit sich nahm.

 

Doch sehen, Kleine - kann ich Dich,

selbst wenn Du hier nicht bei mir bist,

bist Du doch stets bei mir!

 

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Du bist (Heinrike Stadler, im  Mai 2005)

 

Du bist mein Stern in jeder Stund´,
so funkelnd in der klaren Nacht.

Du bist der Mond mal halb mal rund,
der mich immerzu bewacht.

Du bist die Sonne, die mich wärmt
und mir den Tag erhellt.

Du bist ein Wölkchen, das auch mal lärmt
und somit für mich bellt.

Du bist ein Tropfen aus dem Regen,
der meine Nase benetzt.

Du bist der Wind, kannst um mich fegen
so spür ich Dich noch jetzt.

Du bist ein Flöckchen vom zarten Schnee,
das sanft meinen Kopf berührt.

Du bist der Regenbogen den ich seh´
und mich in Deine Welt entführt
- irgendwann.

 

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Die Masche (Heinrike Stadler, im August 2005)

 

Jede Träne, die Du weinst

ist eine kleine Masche.

Die Maschen die Du so vereinst,

sind einer Decke Laschen.

Lass all den Tränen unentwegt,

immer freien Lauf.

Weine wie´s Dein Herz bewegt

und halte es nicht auf.

Nur so entsteht dann mit der Zeit,

eine Decke voll Liebe und Wärme.

Sie umhüllt dann wie ein Kleid,

Dein Sternchen in der Ferne.

 

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Jahr für Jahr (Heinrike Stadler, im  Mai 2005)

 

Du hast mich begleitet, Jahr für Jahr,

wir waren füreinander immer da.

Wir hatten Spaß, wir teilten Leid -

verbrachten gemeinsam ganz viel Zeit.

Dann kam der Tag, das Ende Deines Lebens,

Wünsche, Hoffnung, Hilfe – vergebens.

Ich konnte nichts mehr für Dich tun,

ließ Dich gehen, lass Dich nun ruhn.

Wenn Kummer, Sehnsucht, all die Fragen,

nach dem Wenn und Aber mich plagen,

nur Zweifel, Verzweiflung übrig bleiben,

denke ich zurück und sehe Dich Leiden.

Dann spüre ich die Ruhe die dann kam,

als der Tod Dein Leid mit sich nahm.

Dich hat er erlöst, mir brach er das Herz,

zurück bleibt ein unendlicher Schmerz.

Die Zeit wird ihn wohl langsam lindern,

doch eines wird sie niemals mindern:

Das ich ganz oft an Dich denke

und Dir in Erinnerung Liebe schenke.

So bist Du auch weiterhin Jahr für Jahr,

in meinen Gedanken immer da.

 

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Wenn Du bei Nacht den Himmel anschaust  (Antoine de Saint-Exupéry)

 

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein,

als lachten alle Sterne,

weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache,

du allein wirst Sterne haben, die lachen können.

 

Wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer),

wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.

Du wirst immer mein Freund sein,

und deine Freunde werden erstaunt sein,

wenn sie sehen, daß du den Himmel anblickst und lachst.

 

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Wenn die Kraft versiegt (Rainer Maria Rilke)

 

Wenn die Kraft versiegt,

die Sonne nicht mehr wärmt,

dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

Wenn die Kraft zu Ende geht,

ist die Erlösung eine Gnade.

Wenn du an mich denkst, erinnere dich an die Stunde,

in welcher du mich am liebsten hattest.

 

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Für Willi (Heinrike Stadler, im Mai 2015)

 

So viele Wochen sind schon vergangen,

in steter Hoffnung, Verzweiflung und Bangen.

Die Suche nach Dir bei Tag und bei Nacht,

keine Fahndung hat Dich zurück gebracht.

Fragen die keine Antwort bekommen-

Du wurdest uns einfach weggenommen.

Wir wünschen das nichts - was Dir geschah,

mit Schmerz und Leid verbunden war.

 

Du bist schwer krank zu uns gekommen,

wir haben gekämpft und den Kampf gewonnen.

10 besondere Jahre haben wir mit Dir erlebt,

Du hast uns bereichert - unser Leben bewegt.

 

Vermissen, Trauer Verzweiflung auch Wut,

helfen uns nicht weiter und tun uns nicht gut.

Schon gar nicht wird es Gefühlen gelingen,

Dich wieder zu uns nach Hause zu bringen.

 

Wir haben Dich geliebt und diese Liebe bleibt,

in Gedanken bist Du bei uns auf unbestimmte Zeit.

Soll Dein Verlust wirklich sinnlos bleiben ?

was auch immer geschieht - wird sich uns zeigen.

 

(Nachtrag: Es hat sich gezeigt - unser Wunder Willi kam 2018 zurück...)

 

 

Zitate zu Katzen

 

In den meisten Betten haben bis zu sechs Katzen Platz. OHNE den legitimen Besitzer bis zu zehn.

(Stephen Baker)

 

Eine Katze ist nur technisch ein Tier, ansonsten ist sie göttlich.

(Robert Lynd)

 

Würde man Menschen mit Katzen kreuzen, würde dies die Menschen veredeln,

aber die Katzen herabsetzen.

(MarkTwain)

 

Unter allen Geschöpfen dieser Erde gibt es nur eines,

das sich keiner Versklavung unterwerfen lässt. Dieses eine ist die Katze!"

(MarkTwain)

 

Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt:

durchs Leben gehen, ohne Lärm zu machen.

(Ernest Hemingway)

 

Die kleinste Katze ist ein Meisterwerk.

(Leonardo da Vinci)

 

Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, eine Katze zustreicheln,

einem Affen zuzunicken oder vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

(Maxim Gorki)

 

Die Katze ist das einzige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten,

es brauche aber nichts dafür zu tun.

(Kurt Tucholsky)

 

Katzen lieben Menschen viel mehr als sie zugeben wollen, aber sie besitzen soviel Weisheit,

dass sie es für sich behalten.

(Mary E. Wilkins Freeman)

 

Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück.

(Mary Bly)

 

Katzenliebhaber sind in dem Sinne anders, dass sie keine eingerosteten Typen sind.

Wie sollten sie auch, mit einer Katze, die ihr Leben bestimmt.

(Dr. Louis J. Camut)

 

Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe, ich schwör´s euch!

(Rainer Maria Rilke)

 

Die Katze behält ihren freien Willen, auch wenn sie dich liebt, und sie wird nichts für dich tun,

was sie für unvernünftig hält.

(Théophile Gautier)

 

Wenn du ihre Zuneigung verdient hast, wird eine Katze dein Freund sein, aber niemals dein Sklave.

(Théophile Gautier)

 

Von Katzen versteht niemand etwas, der nicht selbst eine Katze ist.

(Natsume Sôseki)

 

Ein Frieden über allen irdischen Würden. Ein unbewegt und still Gemüt.

(William Shakespeare)

 

Einer Katzen Augen sind Fenster,die uns in eine andere Welt blicken lassen.

(aus Irland)

 

Jeder, der eine Weile mit Katzen zusammengelebt hat, weiß, dass sie unendlich viel Geduld mit den Grenzen des menschlichen Verstandes haben.

(Cleveland Amors)

 

Ich liebe Katzen, weil ich mein Zuhause genieße und sie im Laufe der Zeit dessen sichtbare Seele werden. (Jean Cocteau)

 

Katzen wurden in die Welt gesetzt, um das Dogma zu widerlegen, alle Dinge seien geschaffen,

um den Menschen zu dienen.

(Paul Gray)

 

Alle beide, Katze und Hund sind reich an Tugenden und Talenten, doch der Hund hat ein Talent zu viel:

er lässt sich dressieren. Und er hat eine Tugend zu wenig: Er ist ein Tier ohne Geheimnisse.

(Erich Kästner)

 

Ich lege mein Buch "Der Sinn des Zen" nieder und sehe die Katze.

Sie lächelt in ihr Fell und glättet es zart mit rosaroter Zunge. "Katze, ich möchte Dir gerne

dieses Buch leihen, aber ich glaube, Du hast es schon gelesen."

Sie hebt den Kopf und schaut mich schnurrend an:

" Sei doch nicht albern. Ich habe es geschrieben.

 (Dilis Laing)"

 

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Meine sonstigen Gedichte

 

Zeit (Heinrike Stadler, 2011)

 

Zeit zu haben ist wunderbar,

denn Zeit kann man sich nehmen,

von einer Sekunde bis hin zum Jahr -

man soll sie nur nicht stehlen.

 

Anhand der Uhr lässt sich sogar,

die Zeit ganz technisch messen.

Und eines ist uns Allen klar,

man kann Zeiten durchaus vergessen.

 

So manche Zeit birgt die Gefahr

Wunden zu hinterlassen,

doch Zeit kann heilen auch das ist wahr,

um neuen Mut zu fassen.

 

Die Zeit zurückdrehen, ein Wunsch eine Mahr,

wer findet den rechten Moment?

Und wer sagt: “ich kann´s“ der ist ein Narr,

der hinter der Zeit her rennt.

 

Viel Zeit die hat ein Jeder zwar,

nicht immer zu verschenken.

Doch in der heutigen Zeit sollten wir gar,

auch daran einmal denken.

 

NachOben

 

Weil ich will (Heinrike Stadler, 2012)

 

Weil ich will, dass wir zufrieden sind,

ganz besonders unser Kind,

beenden wir unumgänglichen Streit,

ohne Groll und Bitterkeit.

Wir nehmen uns nicht zu wichtig,

begehen Fehler - ja, das ist richtig.

Von Größe ist es sie einzugestehen,

neue Chancen darin zu sehen.

Wünschen wir uns zuweilen mehr,

fällt uns Verzicht auch manchmal schwer

- bedenken wir uns ist im Leben,

alles nur auf Zeit gegeben.

 

Weil ich will, das unser Dasein hier,

geprägt ist von Respekt vor Mensch und Tier,

kommt niemand wegen uns zu Schaden,

sofern wir darauf Einfluss haben.

Dieses Bestreben ist notgedrungen,

bisher nicht immer ganz gelungen.

Zumindest verendet durch unsere Hand,

keine Fliege an der Wand.

Und werden Tiere zum Verzehr geschlachtet,

wird von uns darauf geachtet,

dass es lebte und starb möglichst ohne Qualen -

dafür sind wir bereit reichlich mehr zu zahlen.

 

Weil ich will, dass Fleiß und Arbeitslust,

nicht enden in Lustlosigkeit und Frust,

ist ein gesprochenes Lob kein Überwinden

und so leicht dafür passende Wörter zu finden.

 

Weil ich will, dass wir niemals betrügen,

und nur in ärgster Not mal lügen,

können wir aufeinander bauen,

weil wir uns zu tiefst vertrauen.

 

Wer glücklich scheint durch Macht und Geld,

ist unbedeutend in unserer Welt.

Wer seine Nächsten hintergeht,

nicht zu eigenen Fehlern steht,

dem kann wenig Gutes gelingen,

wertvolle Anerkennung nicht gewinnen.

Nur wer mit sich im Reinen ist,

sieht gern im Spiegel sein Gesicht.

Wie immer wir werten, wertvoll ist mein Ziel

- in Liebe zu leben, weil ich will.

 

NachOben

 

Wünsche... (Heinrike Stadler, 2016)

 

Ich wünsche Euch zum Weihnachtsfeste,

zu allererst mal nette Gäste.

Und wenn Ihr eingeladen seid,

dass Euch die Einladung erfreut.

Genießet jede schöne Stunde,

im Kreise der Lieben - in netter Runde.

 

Ich wünsche Euch Plätzchen wie aus „Omas Zeiten“,

Vergnügen beim Backen der Köstlichkeiten.

Wohl wissend das frisch gebackenes Konfekt,

vorweihnachtlich weitaus besser schmeckt...

Und bleibt der Ofen kalt und leer,

müssen eben gekaufte her.

Diese sind nicht immer schlecht -

Empfehlungen gibt: „Stiftung Warentest“.

 

Ich wünsche Euch einen Tannenbaum,

auch seitlich betrachtet gerade im Raum.

Spaß dabei die Tanne zu dekorieren -

möge sie ihre Nadeln nur zögernd verlieren.

Alle Lichter sollen Euch warm umhüllen,

mit Ruhe, Zufriedenheit Euch erfüllen.

 

Ich wünsch Euch bei allem Vorweihnachtsdenken,

kein langes Grübeln beim „was soll ich schenken“?

Das alle Präsente die Beschenkten entzücken

und frohe Gesichter auch Euch beglücken.

 

Ein leckeres Essen soll gelingen

und ebenfalls vor der Bescherung das Singen.

Gibt es Gans - möglichst nicht aus Polen,

aus artgerechter Haltung sollt man sie holen.

Denn jedes Stück Fleisch hatte mal ein Gesicht,

bevor es dasteht als leckeres Gericht.

Die Massentierhaltung verdient ein Ende,

der Nutztierhaltung die ersehnte Wende.

Gesünder lebt sich's damit ohnehin,

Antibiotika und Hormone sind in Bio nicht drin.

 

Ich wünsche Euch über die Weihnachtszeit,

besinnliche Tage und Heiterkeit!

Habt im kommende Jahr alle Energie und Kraft,

damit Ihr möglichst alle Herausforderungen schafft -

dazu Zeiten in denen man sich eingesteht,

dass es durchaus mal einen Schritt langsamer geht.

 

NachOben

 

Reise Weise (Heinrike Stadler, Dezember 2018)

 

Mit der Geburt beginnt eine Reise,

der Koffer dazu ist sogleich befüllt.

Auf ganz individuelle Weise - 

mit Zeit, die der Koffer sanft umhüllt.

 

Vom Zufall abhängig von wo aus man startet,

vom Glück abhängig wie alles beginnt.

Offen noch alles was auf uns wartet

und den Reiseweg mit bestimmt.

 

In das Gepäck gehört Sicherheit

und mit deren ganzer Fülle,

gewinnt es durchaus an Leichtigkeit -

sie festigt zudem die Hülle.

 

Gesundheit und Freude passen hinzu,

schieben die Zeit nicht beiseite.

Fürsorge, Liebe und innere Ruh,

geben dem Koffer gar Weite.

 

Erfahrung und Bildung sind kein Ballast

man soll reichlich davon verstauen

und im Laufe der Reise - bei verdienter Rast -

mit Stolz mal den Inhalt anschauen.

 

Zu viel Besitztum und Geiz hingegen,

beschweren dynamische Fracht,

was Ansehen und ehrlich verdientes Vermögen,

klug eingesetzt niemals macht.

 

Der Koffer wird, sollte die Reise hier enden

zum Nachlass – denn er bleibt zurück.

Helfen die Gaben auch Trost zu spenden?

Gute Reise und viel Glück!

 

NachOben

 

 

 

 

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